Am Montag, früh um 8.00 Uhr, trafen sich elf Bio-Interessierte mit Frau Schrameyer und Frau Scheidtweiler, um in der Projektwoche Spannendes aus der Biologie endlich mal in Ruhe zu untersuchen.



1. und 2. Tag:
Am ersten Tag wurde der Schulteich unter die Lupe genommen. Nachdem so einiges im Kescher gelandet war, ging es wieder rauf in den Biologieraum, wo der Fang begutachtet und mit der Stereolupe untersucht wurde. Aber was war das? Nicht die großen Schnecken, Köcherfliegenlarven und alienhaft aussehenden Liebellenlarven waren das Spannendste, sondern die Minilebewesen, die erst unter der Stereolupe überhaupt zu erkennen waren. Spätestens jetzt war jedem klar, dass Teichwasser keine eklige Brühe ist, sondern vor Leben nur so wimmelt. Und so wurde kurzer Hand beschlossen, auch den zweiten Projekttag noch dem Teich zu widmen, um ? diesmal mit dem Mikroskop ? noch weiteren Geheimnissen auf die Spur zu kommen.


3. Tag:
Am dritten Tag stand eine kleine Exkursion zur Rodelwiese am Nattenberg an. Bewaffnet mit Spaten, Insektennetz und Sammelgefäßen machte sich das Biotrüppchen also zu Fuß auf den Weg. Erbeutet wurden eine Vielzahl von Spinnen, Insekten und Regenwürmern und ? nicht zu vergessen ? Bodenproben zum Einrichten unseres Regenwurmkastens. So beladen entpuppte sich der steile Rückweg als recht sportliche Angelegenheit ?
Wieder kamen die Stereolupen zum Einsatz, als z.B. bei den mitgebrachten Spinnen die Augen gezählt und die Mundwerkzeuge betrachtet wurden. Und auch hier blieb eine Feststellung nicht aus: Eigentlich sind Spinnen gar nicht eklig sondern ganz toll!



4. Tag:
Nach dem vierten Tag ist eines klar: Schnecken können über Kupfer und Stahlwolle kriechen, mögen es aber nicht besonders. Dafür schreckt sie die scharfe Rasierklinge überhaupt nicht und sie nehmen sie mit links. Kartoffeln werden lieber gefressen als Äpfel, Zwiebeln werden ganz verschmäht?
Ach ja, und aufräumen muss man natürlich. Aber das geht ja mit so vielen Händen fast wie von selbst.


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