Spannend war die erste Klassenfahrt der neuen Fünftklässler des Zeppelin-Gymnasiums in der Woche direkt nach den Herbstferien. Jede der drei Klassen verbrachte eine Nacht in der Jugendfreizeitstätte des Evangelischen Kirchenkreises in Rinkscheid. Nach einem Vormittag in der Schule mit verschiedenen Kennenlern- und Vertrauensspielen unter der Leitung der Schulsozialpädagogin Frau Heidrich folgte ein gemeinsames Mitttagessen in der Staberger Mensa. Danach ging es endlich los.

Per Mama- oder Papa-Taxi erreichten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen den Zielort. Dort wurden natürlich sofort die Zimmer "gestürmt". Beim Bettenbeziehen half man sich gegenseitig. Und auch insgesamt standen die gemeinsamen Aktionen in dem Selbstversorgerhaus im Vordergrund, sollten die Kinder doch ihre Klassenkameraden und Klassenkameradinnen (noch) besser kennenlernen.

Schon wegen des recht unterschiedlichen, wechselhaften Wetters an den drei Tagen setzten die begleitenden Lehrkräfte verschiedene Schwerpunkte. Manche Gruppen konnten zumindest einige Aktionen nach draußen verlagern und z. B. eine Nachwanderung bei sternklarem Himmel unternehmen. Aber auch im Gebäude der Jugendfreizeitstätte gab es genügend Gelegenheiten für Kooperation: So mussten Abendbrot und Frühstück selbst vorbereitet sowie die Tische für die Mahlzeiten gedeckt und auch dekoriert werden - zum Beispiel um die leckeren Kuchen, die einige Eltern gesponsert hatten, in einem netten Rahmen zu verzehren. Beim Tischtennis-Rundlauf oder Kickerturnier waren die Kinder voll bei der Sache; in der nahe gelegenen Sporthalle wurde z. B. gemeinsam ein Spiel entwickelt und Mattenvölkerball gespielt. Bei vertrauensbildenden Spielformen erlebten die Kinder ihre Mitschüler in herausfordernden Situationen, die nur im gemeinsamen Vorgehen des jeweiligen Teams zu lösen waren.

Als Abendunterhaltung gab es u. a. eine "Theatervorführung": Schülerinnen und Schüler führten kleine Spielszenen vor, die sie im Laufe des Nachmittages einstudiert hatten. Gesellschaftsspiele und Spiele im Stuhlkreis rundeten das Programm ab, so dass ein erlebnisreicher Tag viel zu schnell zu Ende ging.

Nach einer verständlicherweise etwas kurzen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück mussten leider die Koffer schon wieder gepackt werden. Vor der Heimfahrt - wieder organisiert durch die Eltern - zeigten sich alle begleitenden Lehrerinnen sehr zufrieden mit der "Miniklassenfahrt": "Es konnten viele Gruppenprozesse angestoßen werden, die für das künftige gemeinsame Lernen wichtig sind." Und auch die Schülerinnen und Schüler aller drei Klassen waren sich nach ihrem Ausflug einig: "Wir haben viel Schönes erlebt und sind auf einem guten Weg, ein tolles Team zu werden."

   

   

    

    

    

 

Bericht: B. Nebert, D. Offele-Grüner, C. Segets

Fotos: B. Nebert, D. Offele-Grüner, C. Segets


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