Die Roberta AG hat zum Thema "Trash Vortex" (Müllteppiche) eine Art eigene "Forschung" betrieben, im Rahmen des Wettbewerbs "FLL 2016". Neben der Aufgabe einen Roboter zu programmieren, gab es unter anderem die Aufgabe sich einem Thema im Aufgabenbereich Müll(entsorgung) auszusuchen. Hierbei ist die Wahl auf Müllteppiche, große Flächen aus Müll im Meer gefallen,  da dies ein interessantes Thema ist, was jedoch trotz seiner großen Gefahr kaum Beachtung in der Öffentlichkeit und Presse findet.

Diese Müllteppiche bestehen jedoch zu einem Großteil aus sogenannten "Plastik-Pallets", welche sich von größeren Plastikelementen lösen beispielsweise durch Reibung und Sonneneinstrahlung. Die hierbei entstehenden Plastik-Pallets sind etwa so groß wie ein Sandkorn. Diese Plastik-Pallets werden von Tieren im Meer mit Plankton verwechselt, und diese Tiere wiederum von noch größeren Tieren wie z.B. Fischen gefressen. Letztendlich fängt der Mensch einige dieser Fische, und der Plastikgehalt der von einem Glied der Narungskette zum nächsten "weitergegeben" wurde, befindet sich letztlich auch im Mensch. Dieser Plastikgehalt ist logischerweise nicht gesund, er kann mit verschiedenen Tests nachgeweisen werden.

Um so etwas zu verhindern, hat die Roberta AG eine Lösung in Form ihres sogenannten "Drei-Stufen-Plans" entwickelt. Dieser sieht vor in den drei Phasen "Aufklärung, Reinigung, Prävention" das Problem zu bewältigen.

In Phase-1 werden Menschen in Entwicklungsländern über die Gefahren von Umwelt- und Wasserverschmutzung aufgeklärt, und wie sie die Umwelt besser schützen Geichzeitig müssen in möglichst vielen Ländern Gesetze erlassen werden die Konzerne zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur verpflichten.

In Phase-2, welche kurz nach Beginn von Phase-1 startet, sollen die Ozeane gereinigt werden. Dies geschieht einerseits durch spezielle Fangnetze welche Plastik-Pellets aus dem Wasser filtern sowie alles andere an groben Plastik. Diese Netze können an Booten befestigt werden um dann passiv das Meer zu säubern.
Andererseits sollten die Meere von den riesigen Müllteppichen befreit werden durch sogenannte "CleanBots", welche im Wasser autonom manövrieren können und außerdem hochseetauglich sind. Sie würden dazu eingesetzt große Müllteppiche zu entfernen, und das eingesammelte Plastik direkt wieder zu verwerten. Plastik aus dem Meer kann zu verschiedensten Zwecken genutzt werden, sofern es vorher gereinigt und nach Sorte sortiert wurde.

In der Letzten Phase werden die Ozeane über Satelliten und Ähnliches überwacht um die Bildung neuer Müllteppiche rechtzeiitig zu erkennen und zu verhindern.

Die Schüler der Roberta AG sind bereits sehr gespannt auf den Wettbewerb, sowie die Beurteilung ihrer Forschungsergebnisse.

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