Es ist zwanzig vor sechs. Die Mikros stehen bereit, die Gitarren warten in ihren Koffern, der Flügel ist positioniert, und im Publikumsraum reihen sich die Stühle aneinander. Ein Knistern liegt in der Luft. Fünftklässler in schicker Kleidung laufen hin und her, erste Besucher betreten nach einem Schwätzchen auf dem Flur die Aula und suchen sich einen Platz. Langsam wird deutlich, wer Besucher ist und wer Akteur an diesem Abend. Die einen suchen sich einen Platz in den Publikumsreihen, die anderen bereiten ihre Instrumente vor oder sind als Geräuschkulisse aus den Vorbereitungsräumen hinter der Bühne präsent.

Dann ist es 18 Uhr. Michael Glock spricht Begrüßungsworte und beginnt sogleich mit dem stimmungsvollen Programm seines Schulchores (Jgst. 5, 6 und 7) und seiner MuP-Kurse aus Q1 und Q2. Stücke wie ?Greatest Love?, ?I feel the earth move? (Glock in der musikalischen Ankündigung: ?Ich hoffe, die Aula bebt!?), ?Natural Woman? und ?Cryin? in the rain? bilden den Auftakt und schaffen Atmosphäre. Bis zur Pause folgen weitere musikalische Schulchor/MuP-Darbietungen z.T. mit Solisteneinlagen und Sketche der Theater-AG der Klassen 5 und 6, in denen die jungen Schauspieler sehr nachvollziehbar und humorvoll das leidige Thema ?Hausaufgaben? und das vielleicht nicht weniger leidverursachende Thema ?Jugendschwärmerei? aufs Korn nehmen. Schulleiter Sebastian Wagemeyer an der Gitarre mit dem selbst verfassten Stück ?Will you still walk with me?? rundet den ersten Teil der Veranstaltung ab. Aber was wäre ein solcher Abend am Zepp, ohne dass sich auch das Publikum einbringen darf? ?Halleluja? wird gemeinsam von Chören und Zuschauern intoniert, wobei Eleni Diamantaki und Elli Mutig solistische Parts übernehmen. Der Song ?Das ist dein Tag? mit Celina Arens an der Querflöte, dem MuP und Michael Glock am Klavier läutet dann die Pause ein.

In der Pause haben die Besucher Gelegenheit, im schönen Treppenhaus des Schulgebäudes die unterschiedlich ausgeführten, farbenfrohen Selbstportraits von Schülerinnen und Schülern aus der Q1 zu betrachten, die von Uschi Jogsch-Ganslandt zum Start der Pause erklärt werden. Nicht bei allen handelt es sich um Endprodukte, sondern mit ausgestellt sind auch Übungen und Vorarbeiten, die das Herantasten an das Thema ?Wer bin ich? Wer ist Ich?? deutlich werden lassen.

Nach der Pause geht es ? nicht nur ? musikalisch weiter:

Cerf-volant (MuP/Glock), Melodie pour Arlette (Jaël Detering, Klarinette und Michael Glock, Klavier), Feed the birds (Eleni Diamantaki, Sopran und Michael Glock, Klavier), zwei Saxophon-Duette (Lucas Langbehn und Johann Rische), Poetry Slam (Fußballgucken im Stadion und was die Nachbarn rechts und links daraus machen ? Henrik Galla), Wonderwall (Wagemeyer, Szücs), Nur kurz die Welt retten (Wagemeyer, Szücs), Indifference ( Wagemeyer, Szücs), Danke für die Lieder (Schulchor, Glock und Publikum), Only you  (MuP/Schulchor/Wagemeyer/Glock).

In die Zugabe nach den Standing Ovations am Ende wird das Publikum direkt wieder integriert, als alle gemeinsam noch einmal das Lied ?Danke für die Lieder? anstimmen.                                                                                                                                        (Text: M. Schrameyer)

Die Fotos des Abends   (M. Bölling, M, Schrameyer):

Chor und MuP:

Sketche der Theater-AG:

Publikum:

 

 Ausstellung der Selbstportraits Q1/Q2:

 

 Solisten:

Poetry Slam:

 

 Gitarre und Gesang:

 

 


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