Wie bei allen Fahrten startete auch unsere "Mission Breitkopf"  an der Haltestelle vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium zu humaner Zeit um 11:30 Uhr. Vom Flughafen Köln-Bonn flogen wir nach Dublin, wo der "Mit Erdkunde kommt man voll Weidmann"-LK schon auf uns wartete. Dort angekommen war für alle Fußball-Fans nur eins wichtig: einen Pub finden, in dem wir das Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien schauen konnten. Nachdem wir im Elfmeterschießen nur knapp einem Herzinfakt entgangen waren, ging es nach einigem Chaos dann auch endlich auf unsere Zimmer.

Am nächsten Morgen stand dann eine von Mitschülern vorbereitete Stadtführung an, die uns an  einem schönen kleinen Park, dem Mountjoy Prison, Dublin Castle und dem Trinity College vorbeiführte. Nach einer kleine Einführung in Gaelic Football, Gaelic Handball und Hurling machten wir uns auf den Weg zu einem "nahegelegenen";) ca. 4 km entfernten Stadion, um die bereits genannten Sportarten auszuprobieren. Es machte viel Spaß aber es fiel nicht allen leicht, einen Ball eben nicht zu werfen, sondern loszulassen und zu schlagen. Trotzdem meisterten wir die Grundzüge und dies nicht zuletzt Dank des sehr enthusiastischen Trainers des örtlichen Verbandes für die gälischen Sportarten. Unsere neu erworbenen Fähigkeiten konnten wir anschließend jeweils in einem praktischen Spiel testen.

Am folgenden Morgen stand ein weitere sportliche Herausforderung auf dem Programm: Kanutour über die Liffey, den Fluss, der mitten durch die irische Hauptstadt fließt. Von den fleißigen Fotografen Frau Rische und Frau Breitkopf festgehalten, sind dann einige mehr oder weniger freiwillig eine kleine Runde im Liffey geschwommen. Den restlichen Tag hatten wir frei und diese Zeit wurde von vielen für eine kleine Shoppingtour genutzt oder das weitere Erkunden der Stadt oder ein kursfahrtübergreifendes Essen mit den Scholl-LKs, die im selben Hostel wie wir wohnten.

Am Dienstag mussten wir jedoch auch schon wieder Abschied von Dublin und den Scholl-LKs nehmen, denn uns führte unsere Reise nun nach Galway. Auf dem Weg dorthin machten wir an vielen schönen Orten wie kleinen alten Burgen oder den ?Baby Cliffs? halt. 

Absolutes Highlight waren jedoch die "richtigen" Cliffs of Moher, wo wir 2,5 Stunden Zeit hatten, um diese wunderschönen Klippen zu erkunden, Fotos zu schießen oder einfach nur den Ausblick zu genießen.

Den letzten Tag unserer Kursfahrt nutzten wir für eine Wanderung, die uns vorbei an alten Kirchen, kleinen Flüsschen und schönen Häusern führte. An der Küste mussten wir jedoch feststellen, dass nicht ganz so viel Wasser zu sehen war, wie wir es uns erhofft hatten. Somit mussten wir erst einmal auf die gerade beginnende Flut warten und es blieb Zeit für den Weg zur "Leuchtturminsel". Dieser Weg war jedoch eine herbe Enttäuschung, denn es stellte sich heraus, dass es sich um ein verschlossenes Klärwerk handelte und der Leuchtturm somit für uns unzugänglich war? Daher machten wir uns auf den Weg zu einem etwas schöneren Strandabschnitt, an dem einige wagemutige Menschen den "Sprung in die kalten Fluten" wagten. Der zurückgebliebene Teil der LKs von Frau Weidmann und Frau Breitkopf beäugte die Geschehnisse, verpackt in Regenjacken und bewaffnet mit Regenschirmen, etwas skeptisch. Nachdem alle wieder"?an Land" waren, haben einige die Wanderung fortgesetzt oder sind in unser Hostel gegangen.

Dank des Tipps von Frau Breitkopf, möglichst viele Tütensuppen einzupacken, kennen wir nun alle Produkte von Maggi & Co und es musste niemand verhungern. Es gab allerdings auch einige Hobbyköche unter uns,  die mal mehr und mal weniger erfolgreich "richtige" Mahlzeiten zubereitet haben.

Der nächste Tag war dann auch leider schon unser Rückreisetag, an dem wir schon in aller Frühe (5:45 Uhr Zimmerkontrolle!) starteten. Dafür waren wir dann aber auch rechtzeitig zum dem leider nicht so erfolgreichen Halbfinale der Mannschaft wieder zu Hause.

Für die ereignisreiche und wirklich gelungene Mission möchten wir uns bei Frau Breitkopf und Herrn Raskop sowie Frau Weidmann und Frau Vollmerhausen herzlich bedanken.

Bericht: David Schmidt; Fotos: St. Breitkopf


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