Im Zuge der Exkursionstage sind die drei Geographiekurse der EF von Herrn Klaus, Frau Naim und Herrn Scholz in den Braunkohletagebau nach Inden gefahren. Zuvor haben wir uns bereits im Unterricht mit diesem Thema auseinandergesetzt und gingen nun mit reichlich Vorwissen sowie einiger Kritik in den Tag.  Mittelpunkt der Exkursion war die Auseinandersetzung mit der Energieversorgung in Deutschland, in der Braunkohle als fossiler Energieträger eine tragende und zentrale Rolle spielt.

Als wir am frühen Vormittag am Braunkohlekraftwerk Weisweiler ankamen, haben wir die Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe durfte sich zunächst im Ort Inden/Altdorf umsehen und die zweite Gruppe hat direkt mit der Führung durch den Tagebau begonnen, danach wurde gewechselt. Bevor wir in den Ort Inden/Altdorf gefahren sind, sind wir in das nahe gelegene Dorf Pier gefahren, beziehungsweise dahin, wo dieser Ort eigentlich sein sollte. Zu sehen war dort allerdings nur ein großer Erdhügel, der durch den Tagebau entstanden ist. Das Dorf wurde in einiger Entfernung neu aufgebaut. Danach sind wir nach Inden/Altdorf gefahren, ein Ort, der ebenfalls bedingt durch den Tagebau umsiedeln musste. Dort hatten wir die Aufgabe, eine Straße zu kartographieren und Eindrücke zu sammeln.

Mittags sind wir dann zum Kraftwerk Weisweiler zurückgefahren und haben mit der Führung begonnen. Vom Kraftwerk aus ging es direkt zum Tagebau, in den wir mit einem Bus hineingefahren sind. Es war sehr interessant den Ablauf und die Geräte zu sehen. Vor allem die riesigen Bagger sind sehr eindrucksvoll.

Neben der Besichtigung des eigentlichen Tagebaus ging es in der Führung auch um Umsiedlungen sowie die geschaffenen Rekultivierungsflächen, also die Flächen, die nach Ausschöpfung des Braunkohlebestands zugeschüttet und neu bepflanzt wurden.

Zusammenfassend war die Exkursion eine gute und interessante Ergänzung zum Unterrichtsthema und hat uns die Möglichkeit gegeben, einen eigenen Blick auf den Braunkohleabbau zu werfen. 

Text: Marleen Türk (EF)                                                                                                                                                                               Fotos: R. Klaus

 

 


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