Traffic-Deadline - Der Tod auf dem Weg nach Hause. So lautete der Titel der Informationsveranstaltung, die heute für die Q2 von Zepp und Scholl in der GSG-Aula stattfand. Retter und Opfer berichteten über die Ausnahmesituation, wie sie sich nach Verkehrsunfällen darstellt. Und natürlich ging es um die Frage: "Wie können folgenschwere Verkehrsunfälle vermieden werden?"

Traffic Deadline ist ein Projekt zur Prävention von Verkehrsunfällen, das als Jugendforum seit 2009 für Fahranfänger der Altersstufen 17-24 Jahre im Märkischen Kreis angeboten wird.

Ein Referententeam von Traffic Deadline stellt den jungen Zuhörern die Realität am Unfallort dar.

Mit Hilfe von Bildern und Videos aber vor allem mit der Emotionalität und Authentizität der Worte soll den Teilnehmern dargestellt werden, dass es auch für die Helfer kein "Alltag" ist, schwer verletzte Menschen bei Unfällen medizinisch zu versorgen, sie zu betreuen oder ihnen sogar beim Sterben zusehen zu müssen.

Die Betroffenheit der Helfer von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Notfallseelsorge soll zum Ausdruck kommen; noch persönlicher sind aber die Schilderungen von Unfallopfern und deren Angehörigen, die sich bereit erklärt haben, für dieses Projekt ihre Eindrücke und die Folgen schwerer Unfälle darzustellen.

Ziel von "Traffic Deadline" ist und bleibt die Senkung der Unfallzahlen im Märkischen Kreis, worauf seit 2010 auch die Polizei mit dem landesweiten, vergleichbaren Projekt "CrashKurs NRW" hinwirkt. Letztlich belegen jedes Einzelschicksal und jedes Kreuz an der Landstraße die Notwendigkeit solcher Präventionsveranstaltungen.

(Text übernommen aus dem Infoschreibens von U. Wolf vom GSG, Organisator)

Fotos: M. Schrameyer

 

 


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