Auf dieser Seite stellen wir Ihnen und euch die Fächer vor, die an unserer Schule angeboten werden. Nach und nach stellen hier die Fachbereiche ihre Beiträge ein.

 

Aufgabenfeld 1

Französisch

FRANZÖSISCH, EINE INTERNATIONALE SPRACHE
  • ist Muttersprache auf allen 5 Kontinenten und  wird von über 200 Millionen Menschen gesprochen,
  • ist nach Englisch die zweite gelernte Sprache,
  • ist nach Englisch die zweithäufigst angewendete Sprache in der EU
  • ist Arbeits- und Amtssprache in der UNO, der EU, der UNESCO, der NATO, im Internationalen Olympischen Komitee, im Internationalen Roten Kreuz?
  • ist die Sprache der drei Städte, in denen die europäischen Institutionen ihren Sitz haben: Straßburg, Brüssel und Luxemburg
  • ist Sprache der Kultur, Mode, der Gastronomie, der Künste, der Architektur und der Wissenschaft.
    (Quelle: http://www.institutfrancais.de)

 

WARUM FRANZÖSISCH BEI UNS LERNEN ?
Am Zeppelin-Gymnasium wird Französisch gelebt. Wir haben seit vielen Jahren einen regen Schüleraustausch mit 2 Schulen in Frankreich und bieten Kurs- und Klassenfahrten an.
So ist für Anfänger eine Tagesfahrt nach Liège (Lüttich) in Belgien Tradition, für die Kurse bieten wir eine Mehrtagesfahrt nach Paris an.
In der Mittelstufe können interessierte SchülerInnen am Austausch mit St. Quentin/ Picardie teilnehmen. Dieser geht über jeweils 10 Tage in Deutschland und Frankreich und wird von LehrerInnen unserer Schule begleitet.
Für SchülerInnen der Einführungsphase bieten wir einen Individualaustausch an. Wir vermitteln Schülerpartnerschaften und begleiten den Austausch in der ersten Phase, anschließend verbringen die SchülerInnen dann bis zu 6 Wochen in Amiens (Picardie) an unserer Partnerschule, in Gastfamilien oder im Internat und werden dort von unserer französischen Kollegin betreut.


WANN KANN ICH MIT FRANZÖSISCH BEGINNEN?
Der klassische Weg: ab Klasse 6 als 2. Fremdsprache. Du belegst das Fach zunächst für 4 Jahre, bis Klasse 9. Danach kannst du das Fach weiter belegen als Grundkurs in der Einführungsphase und als Grund- oder Leistungskurs in der Qualifikationsphase.
In der Einführungsphase kann Französisch als neueinsetzende Fremdsprache gewählt werden - von SchülerInnen, die bisher Latein hatten oder für SchülerInnen der Realschule, die bisher nicht durchgängig eine 2. Fremdsprache gelernt hatten. Das Fach wird dann bis zum Abitur belegt.

 

                        Kathedrale von Amiens                                                                                                                   Küste der Picardie

Beitrag und Fotos: Frau Klingbeil

 

 

Aufgabenfeld 2

Erdkunde

In der 7. Klasse stehen die Landschaftszonen der Erde auf dem Stundenplan. Wie ließe sich das Klima der Tropen und die Anpassungen der verschiedensten Lebewesen an ihre jeweilige Klimazone besser begreifen, als bei einem Besuch "vor Ort"? Hier die siebten Klassen im Tropenhaus des Dortmunder Zoos.

   

Beitrag und Fotos: Herr Scholz

 

 

Aufgabenfeld (nicht definiert)

Evangelische Religion

 

Alternative zum Melden als mündliche Beteiligung im Unterricht

 

Das Stäbchen-Prinzip ist eine Möglichkeit, im Unterricht die Schülerinnen und Schüler dranzunehmen. Entworfen wurde diese Methode an einer Universität in England. Auf je ein Eis-am-Stiel-Stäbchen wird der Name aller Schülerinnen und Schüler geschrieben, optional ist ein Jokerstäbchen. Bei Fragen, Wiederholungen einer vergangenen Unterrichtsstunde, Kommentaren und vor allem beim Vorlesen der Hausaufgaben wird nun nicht jemand, der sich freiwillig meldet, drangenommen, sondern irgendjemand durch das Zufallsprinzip mit den Stäbchen gezogen. Wir, der Religionskurs der 11. Klasse von Frau Kordt, haben uns über das System informiert und dann beschlossen, dieses Prinzip mit Zettelchen zu testen.

Dabei ist uns Folgendes aufgefallen: Es ist sehr schwierig, auf gewisse Fragen zu antworten, z.B. Fragen nach der eigenen Meinung. Wir haben in diesem Punkt gesagt, dass sich der Religionsunterricht aufgrund der vielen unterschiedlichen Ansichten und Antwortmöglichkeiten nicht so gut für das Zufallsprinzip eignet wie beispielsweise der Matheunterricht, wo es nur eine richtige Antwort gibt.

Das größte Problem ist wohl der Zwang, etwas sagen zu müssen, unter dem man steht. Vielleicht hätte man bei einer anderen Frage eine passendere Antwort gehabt und wird nun für etwas bewertet, was man eventuell nicht richtig verstanden hat.

Auch fühlen sich viele benachteiligt, wenn sie sich gerne melden würden, um einen Beitrag zum Unterricht zu leisten. Besonders wenn man sich in der Regel viel meldet, würde man ja eine deutliche Absenkung der Note bekommen. Was die Bewertung angeht, waren wir uns einig, dass nur das Bewerten nach der Qualität der Beiträge problematisch ist, auch für die Lehrkraft, und dass viele Schülerinnen und Schüler in einer Unterrichtsstunde gar nicht zu Wort kommen würden.

Am schwierigsten war die Einbringung in den Unterricht bei Diskussionen, da nicht jeder eine 100%ige Meinung vertritt, diese nicht äußern will oder möglicherweise auch gar keine hat; außerdem wird das direkte Reagieren auf Beiträge verhindert. 

Bei Kommentaren zu Unterrichtsbeiträgen anderer oder dem Vorlesen der Hausaufgaben fördert es jedoch die Konzentration, da man sich nicht sicher sein kann, dass man nicht "dazu gezwungen wird", seine Meinung zum Besten zu geben.

Wir haben also gesagt, dass es in gewissen Situationen ganz nützlich sein kann, durch Zufall eine Person auszuwählen, um Pflichtaufgaben vorzulesen oder kurz vorher Gehörtes zusammenzufassen. Für Diskussionen und Fragen mit vielfältigen Antwortmöglichkeiten ist es aber eher eine Benachteiligung und Verschlechterung der Unterrichtsqualität als eine Unterstützung und Förderung.

Text: Lea Brauner

 


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