Was wollen wir nach dem Abitur eigentlich machen? Welche Möglichkeiten haben wir und wie geht man das Thema Berufsfindung und -wahl am klügsten an? Fragen, mit denen sich ein Großteil der Oberstüfler bis jetzt wahrscheinlich noch nicht sehr intensiv auseinander gesetzt hat.
Doch liegt genau darin der Schlüssel zum erfolgreichen Start in eine heutzutage sehr schnelllebige Ausbildungs- und Arbeitswelt.
Um diese Fragen aktiv anzugehen und auch zu beantworten, luden Frau Spickermann (GSG) und Herr Raskop (ZGL) am 25.03.2014 den Berufsberater Herrn van Ophoven ein, damit er mit den Schülern der Jgst. Q1 über ihre Zukunftsgestaltung reden und sie beraten konnte.
Dabei ging er auf die drei großen Bereiche Berufsausbildung, Arbeitsmarkt und -vermittlung und Studium ein.
Was sind überhaupt meine Ziele nach der Schule? Wie gehe ich am besten mit einem Numerus Clausus an manchen Universitäten um und kann ich diesen womöglich auch geschickt umgehen? Und wie muss ich eventuelle Engpässe auf dem Arbeitsmarkt in meine Planungen mit einbeziehen? Die wichtigste Devise heißt in jedem Fall: Frühes und genaues Planen. Denn wer früh plant, hat mehr Zeit, um auf einen einmal eingeschlagenen Weg doch noch umzukehren.
Hinzu kommt auch die schier endlose Auswahl an Berufsmöglichkeiten. Zur Einordnung warf van Ophoven die Zahl von ungefähr 30.000 allein in Deutschland in den Raum. Doch sind sich alle Schulabgänger über diese Vielfältigkeit im Klaren? Wohl kaum.
Zusammenfassend ergab sich aus dem Besuch des Berufsberaters, dass man sich auf keinen Fall zu spät mit dem Lebensabschnitt nach der Schule beschäftigen darf, dass man sich auf jeden Fall überall genau informieren sollte und sich der Konsequenzen durch Noten oder Fachwahl im Studium bewusst sein sollte.
Und das eine oder andere Hintertürchen stehe einem durch gewisse Umwege, wie z.B. Wartesemestern, schließlich auch noch offen, verriet van Ophoven mit einem Augenzwinkern.

Bericht: Herr Raskop und Frau Spickermann

 

Fotos: Frau Schrameyer


Ähnliche Artikel