Am Wochenende verbrachte die SV mit ihren Verbindungslehrern, Frau Muny und Herrn Scholz, eine wunderschöne Zeit mit vielen "Toten" in Bonn.
Am Freitag, den 28. März, ging es in der 5. Stunde los. Wir starteten am Lüdenscheider Bahnhof und fuhren mit dem Zug in die ehemalige Bundeshauptstadt. Dort angekommen, trafen wir unseren Seminarleiter Bernd Losching vom Politischen Arbeitskreis Schulen (PAS). Zusammen mit ihm erarbeiteten wir das System ZOPP: zielorientierte Projektplanung.
Dieses besteht aus sechs Schritten:
1.    Problemanalyse
2.    Zielanalyse
3.    Beteiligten- und Potentialanalyse
4.    Projektplanungsübersicht
5.    Aktionsplan
6.    Ergebnisanalyse
Durch ZOPP und die gemeinschaftliche Zeit schafften wir es, Probleme zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, die wir jetzt mit viel Engagement umsetzen werde.
So, und jetzt zu den Toten: Natürlich hatten wir nach dem Seminar auch Zeit, Bonn zu erkunden, uns gegenseitig kennen zu lernen - und "umzubringen"?
Tayfun stellte sich als taktisch kluger Serienmörder heraus, welcher es schaffte, sechs seiner Mitstreiter innerhalb eines Tages auszuschalten, wohin gegen Leoni nur Jannes mit einem Ausweis "ermordete".
Nach diesem erfolgreichen Wochenende freuen wir uns auf die SV-Arbeit und hoffen, ein solches Seminar auch nächstes Jahr wiederholen zu können.
Wenn ihr die SV und/oder das Mörderspiel kennen lernen wollt, anbei die Regeln:


Das Mörderspiel - Regeln
Die Namen aller Teilnehmer werden auf Zettel geschrieben und gezogen. Wenn sich jemand selbst zieht, dann wird neu gezogen, sonst geht das Spiel nicht.
Man muss nun versuchen, denjenigen zu ermorden, dessen Namen man gezogen hat (das bleibt natürlich geheim). Hat man das geschafft, bekommt man dessen Zettel und hat ein neues Opfer. Haben sich zwei gegenseitig gezogen, "ermorden?"sie sich auch automatisch gegenseitig, wenn der eine den anderen "auslöscht".
Da die letzten beiden sich nur noch gegenseitig "töten?"können, gibt es immer zwei Sieger.
Doch wie mordet man jetzt? Man ermordet jemanden, indem man ihm einen Gegenstand direkt übergibt, also von der eigenen Hand in die Hand des anderen und der diesen Gegenstand annimmt (Stift, Tasse,...egal!). Gegenstände, die zugeworfen oder vorher abgelegt werden, sind harmlos.
Das ist alles, wer sich am besten konzentriert und am wenigsten vertraut, wird am längsten leben!
Am besten führt man noch ein Mordprotokoll, auf dem festgehalten wird:
Wer, Wen, Wann, Wo, Tatwaffe, letzte Worte im Sterben (die sind besonders wichtig!)

Bericht: Leoni Klusmann (8c) und Kari Lenke (9a)

  Fotos: K. Muny


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