Abitur 1947

Auch 60 Jahre nach dem Abitur ist der Zusammenhalt groß

Ehemalige des Zeppelin-Gymnasiums treffen sich regelmäßig alle zwei bis fünf Jahre. Abend vor allem geprägt durch Erinnerungen an gemeinsame Zeit als Luftwaffenhelfer

Von Björn Othlinghaus

 

Ein Abiturjahrgangstreffen der besonderen Art fand jetzt in den Räumen der Gaststätte Schwejk statt. Auf Einladung von Schulkamerad Gerhard Walter Siemon trafen sich die ehemaligen Schüler des Zeppelin-Gymnasiums Lüdenscheid, Abiturjahrgang 1947, um gemeinsam zu Abend zu essen und Erinnerungen auszutauschen. Die Anwesenden, die sich regelmäßig alle zwei bis fünf Jahre treffen, eint jedoch nicht nur die gemeinsame Schulzeit. In den Kriegsjahren von 1943 bis 1945 wurden sie als Luftwaffenhelfer eingesetzt. Dass der Zusammenhalt der ehemaligen Schulkameraden nach wie vor groß ist, zeigte die hohe Beteiligung an der Veranstaltung. Erschienen waren Ha? Alte, Dr. Paul Becher, Dr. Walter Hostert, Jochem Hüttebräucker, Friedhelm Pithan, ? Schade, Gerhard Walter Siemon, Hans Gerhard Solmecke, Dr. Hans Wilhelm Vahlefeld, Hans Däumer, Dr. August Wilhelm Ellerbrock, Hans Joachim Grüber, Walter Hüttebräcker, Hans-Joachim Werthmann. Obwohl die meisten der ehemaligen Schulkameraden auch heute noch in Lüdenscheid leben, reisten einige inzwischen weggezogene Mitglieder des Abiturjahrgangs aus Hamburg und Bonn an. Nicht teilnehmen konnten Hans Werner Horn, Dr. Hans-Gert Steinweg, ? Welschehold, Otto Zündorf und Hans Ludwig Stievermann. Der Abend war vor allem geprägt durch die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit als Luftwaffenhelfer. Zum Einsatz in den Flakstellungen der Luftwaffen wurden Schüler Geburtsjahrgänge 1926, 1927 und 1928 herangezogen. Zwar hatten die jungen Flakhelfer den rechtlichen Status eines Soldaten, wurden jedoch zu ähnlichen Aufgaben herangezogen, wobei der Schulunterricht auf 18 Unterrichtsstunden verkürzt wurde.